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Archive for Januar 2015

Einen wunderschönen guten Tag,
sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen,

Am 22.1.2015 um 13.00 Uhr war es soweit, die erste Bürgerfragestunden in der Stadt Steyr wurde abgehalten.

Nun, ich war einer der ersten, der diese Möglichkeit nutzte, und eine Frage stellte.
Meine Frage lautet(e):
Wie hoch ist der aktuelle Gesamtschuldenstand der Stadt Steyr?

Ich gebe es zu, ich war ein wenig aufgeregt, als ich vor das Gremium trat, doch das legte sich.
Das Gremium setzte sich wie folgt zusammen:
Hr. Bürgermeister Hackl, die Stadträte, die Gemeinderäte, die Presse, und interessierte Bürger und Bürgerinnen.

Ich stelle diese Frage dem Gremium:
Wie hoch ist der aktuelle Gesamtschuldenstand der Stadt Steyr?

Der Bürgermeister, Hr. Hackl antwortet:
68,48 Millionen Euro.

Für alle noch mal zum Mitschreiben 68.480.000 Euro.
Darauf hin meine Zusatzfrage:
Ist das die Wahrheit?

Der Hr. Bürgermeister Hackl antwortete:
„Ich bin ja nicht blöd, ….“
(meine Anmerkung: Das war nicht die Frage …..)
Nun die Regeln bei der Bürgerfragestunden lauten:
1 Frage und 1 Zusatzfrage,
auf das verwies dann auch der Bürgermeister, Hr. Hackl, und sagt:
„Die Zusatzfrage habe ich schon gestellt, …., und der Hr. Pragerstorfer hat eine Frage bezüglich des Franken Kredits, ….“
siehe weiter unten…..

Nun, ich wandte mich noch mal an das Gremium und sagte:
Meine Damen und Herren,
denken Sie mal nach, auf welchen Rücken wird das ausgetragen?

Ich hatte dieses Bild vor meinen Augen …..

SCHULDEN ZAHLER????

und an was DENKEN SIE?

und setzte mich anschließend nieder.

Das war also meine erste Frage, Bürgerfragestunde mit meiner Beteiligung,

Die Regeln für die Bürgerfragestunde finden Sie hier zum Nachlesen:
http://www.steyr.at/system/web/zustaendigkeit.aspx?menuonr=225064310&detailonr=225064294

Meine Einsicht, meine Erkenntnisse aus der 1. Bürgerfragestunde in der Stadt Steyr:
Meine Damen und Herren,
als überzeugter Demokrat, bin ich der Meinung, dass jeder BÜRGER das RECHT hat, Fragen zu stellen, berechtigte Fragen zu stellen, denn Demokratie ist Volksherrschaft, die Herrschaft des Volkes, und in einer offenen, ehrlichen Gesellschaft, Zivilgesellschaft sollten wir dieses RECHT wahr nehmen, vermehrt wahr nehmen, denn Schimpfen und/oder Sudern bringt keinem etwas, es macht höchsten Falten, graue Haare, …., und evt. krank.
Also, nutzen sie, nutzen wir diese Gelegenheiten, fragen Sie, dass was Sie bewegt, wo sie mehr Wissen wollen, denn schlußendlich ist das UNSERE STADT, und da WOLLEN WIR doch WISSEN, was so passiert, nicht hinter den verschlossenen Türen, sondern bei OFFENEN TÜREN.
Als Lehrer sage ich zu meinen Schülern immer folgendes:
„Es gibt keine dummen Fragen, nur ….“ und dann antworten die Schüler selber, „dumme Antworten.“

Meine Damen und Herren, es gibt auch ein Sprichwort:
„Wieso, warum, wer nicht fragt, bleibt ewig dumm“, wie gesagt, das ist ein Sprichwort, den Reim daraus kann sich jeder selbst machen ….

Sehr geehrte Damen und Herren,
das sollten auch ALLE WISSEN:
Die Verfassung eines Landes, eines Staates, unseres Landes, unseres Staates gewährleistet das auch:

1. Artikel der Bundesverfassung, Bundesverfassungsgesetz(B-VG):

Österreich ist eine demokratische Republik.
Ihr Recht geht vom Volk aus.

darüber hinaus steht noch folgendes dazu:

Einrichtungen und AmtsträgerInnen des Staates müssen jede ihrer Entscheidungen und Handlungen gegenüber ALLEN BürgerInnen verantworten.

Die politische Freiheit aller BürgerInnen soll verwirklicht und gesichert werden.
Alle BürgerInnen sollen sich frei an der politischen Meinungsbildung und an Wahlen beteiligen können, jeder soll die Möglichkeit haben, auch selbst politisch aktiv zu werden.

Nun, es heißt wo kein Kläger da kein Richter, und ich richte nicht, sondern ich nehme meine Rechte, als Bürger der Stadt Steyr wahr, und wenn ich etwas genauer wissen will, dann informiere ich mich, und dann stelle ich Fragen, berechtigte Fragen, und ich frage zur meiner Eingangsfrage hinzu:
Wann ist genug, genug?

und wer kann diese Frage beantworten, hm?

Denken sie mal nach, hinterfragen sie, stellen sie berechtigte Fragen, schauen Sie über den Tellerrand, schauen sie über den „Horizont“ ….

Worte sind nicht nur Worte, sondern in einer offenen Gesellschaft, in einer Zivilgesellschaft soll und muss es möglich sein, seine Meinung frei zu äußern, kritisch gegenüber dem „System“ zu sein,  jedoch DEMOKRATIE zu leben, bedeutet auch, sich in demokratische Prozesse zu integrieren, sich einzumischen, andere Meinungen zu akzeptieren über Grenzen( Partei politische GRENZEN …) hinaus, kein Mensch soll Angst haben, Angst haben müssen, nur weil er jetzt Fragen stellt, die anderen vlt. nicht passen, dass er Angst hat in der „Versenkung zu verschwinden“, und/oder „abgesägt wird“, denn wenn Demokratie Angst macht, wenn Menschen in einer Demokratie Angst haben, Fragen zu stellen, wenn sie dafür von anderen ausgegrenzt, angefeindet, anders behandelt werden, etc., dann muss man sich fragen:
Sind WIR noch DEMOKRATIE?
bzw.
LEBEN WIR DEMOKRATIE?
bzw.
Was hat das noch mit DEMOKRATIE zu tun?

Als die 1. Bürgerfragestunde zu Ende war, ging ich mit Hr. Pragerstorfer raus.
Hr. Pragerstorfer stellte die Frage:
Welche Auswirkungen hat der Franken Kredit auf die Stadt Steyr?
Wer ist dafür verantwortlich?
Anmerkung von meiner Seite:
Es gibt zu der 1. Bürgerfragestunde ein Protokoll, jeder kann sich das mal durchlesen.

Nähere Details zum Franken – Kredit der Stadt Steyr finden Sie hier:
http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/steyr/Frankenkredit-verteuerte-sich-fuer-die-Stadt-ueber-Nacht-um-2-8-Millionen;art68,1607196

Wir gingen noch auf einen Kaffee, und ich schätze Hr. Pragerstorfer, für seine ehrliche, aufrichtige Art, der sich, so wie ich, für Demokratie, demokratische Prozeße interessiert, sich einbringt, ….
als wir den Gemeineratssaal verlassen haben, habe ich jemand( ich weiß, wer es war, ….) sagen hören:
Wo kein Kläger da kein Richter, …..
Nun es obliegt Ihnen, werte Leser und Leserinnen, sich daraus eine Meinung zu bilden.
Ich sah auch die Fragen, die sich einzelne Personen stellten:
Was hat das für einen Sinn?
Sind sie nun gescheiter geworden?
und ähnliches ….

Meine abschließende Meinung dazu, zur ersten Bürgerfragstunde in der Stadt Steyr:
Es ist ein Anfang, liebe Leute, ….

Meine Hoffnung ist, dass sich mehr und mehr und mehr Menschen, Generationen übergreifend und Partei(en) übergreifend wieder für Demokratie, die Politik die DEMOKRATIE macht, die wahre Demokratie ausmacht, interessieren sollen/können, sie sich einbringen, mitgestalten, ….
sie Fragen stellen, sie dadurch Wissen, Einsicht und Erkenntnis erlangen, und dass wir den Raum, den öffentlichen Raum, dadurch für alle Lebenswert machen, Lebenswert gestalten, ….
Somit ist es möglich, im 21. Jahrhundert, ein Bewusst sein für Demokratie, für demokratische Prozesse neu zu definieren, neu zu gestalten, und vor allem zu LEBEN, vor zu LEBEN, denn im 21. Jahrhundert, meine Damen und Herren, braucht es keine Verlierer mehr, sondern ich bin der Meinung, alle Probleme kann man friedlich, freundlich, demokratisch und im KONSENS lösen, (einer meiner Standprunkte ist auch: KONSENS statt NONSENS), indem wir die Vielfalt akzeptieren, die das LEBEN bietet, jedoch nicht einfältig sind, bei der Suche nach Lösungungsmöglichkeiten …
Darum sage ich auch:
„Wo ein Wille, da immer ein Weg, wer sich nie auf den Weg macht, der kommt auch nirgendwo hin, nirgendwo an.
und eines lohnt sich immer, für seine Überzeugung zu streiten.
Streiten im Sinne von Worten, Wortegefechten, Argumenten, Ideen, Visionen und eines liegt mir am Herzen, Gerechtigkeit, Freiheit, Frieden, ….3 Grundpfeiler einer Gesellschaft, einer Gemeinschaft, einer offenen, ehrlichen Zivilgesellschaft, und Gerechtigkeit impliziert bei mir noch:
Menschlichkeit, Menschenwürde, Chancengleichheit, Fairness, …., Fairtrade, …., gerechtere Verteilung.“

Ich bin überzeugt davon, dass wir GEMEINSAM, die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, bewerkstelligen werden, lösen werden, im Sinne einer offenen, ehrlichen, …., Gemeinschaft, Gesellschaft, Zivilgesellschaft.

Gott zum Gruße
LG
harald matschiner

Ps.: Wenn Sie sich wundern, bzw. fragen, warum ich „Gott zum Gruße“ schreibe, dann hier mal die einfache Erklärung, die einfache Antwort:
Ich bin freier Christ , und ich definiere das mal so:
Ein freier Christ, ist ein Mensch, der glaubt an Gott, den Schöpfer, die Schöpfung, Jesus Christus, den Erlöser, den heiligen Geist, meidet Kirchen, Macht, Dogmen, und hat eine innige, herzliche, …, freundschaftliche Beziehung zu Gott.

Können Sie damit leben?
Nun, ich kann, DANKE.

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Sehr geehrte Damen und Herren,

Ein Herz für Steyr hat den Sinn, dass sich die Menschen in der Stadt Steyr mit einbringen, ihren Raum mitgestalten, den öffentlichen Raum mitgestalten, denn es ist ihr, unser aller Lebensraum.

Darum:

DEIN DING

DEINE CHANCE

DEINE STADT

 

Ein Herz für Steyr

In einer Informations- und Kommunkationsgesellschaft in der wir nun mal LEBEN, nutzen WIR diese Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten, die uns die Technik, des 21. Jahrhunderts, zur Verfügung stellt.

Das Internet, hier haben wir einen öffentlichen, frei zu gängigen Raum, indem jeder seine Meinung sagen kann, sich einbringen kann, Wünsche, Ideen, Verbesserungsvorschläge, Anregungen, Beschwerden artikulieren kann, umso ein bessere Verständnis eines miteinanders, eines mitredens, eines mitgestaltens zu ermöglichen.

Als überzeugte Demokraten, wohlwissend was das Wort Demokratie bedeutet, nämlich Volksherrschaft, die Herrschaft des Volkes, beteiligen wir uns an demokratischen Prozeßen.

Also hier haben und schaffen wir uns die Möglichkeit dazu:
von BÜRGERN zu BÜRGERN mit BÜRGERN,
von MENSCH zu MENSCH mit MENSCH,

Machts ALLE mit,

Generationen übergreifend, Partei(en) übergreifend,
friedlich, freundlich, fair, demokratisch ….., echt, gerecht ….

ZUSAMMEN

für uns, für unsere Stadt!

KOMMENTIEREN ERLAUBT,
KOMMENTIEREN ERWÜNSCHT,
demomkratische Prozeße im 21. Jahrhundert mal ANDERS.

Jeder kann, wenn er will,

BÜRGER BEWEGEN BÜRGER!
BÜRGER BEWEGT MENSCH!
MENSCHEN BEWEGEN MENSCHEN!

SCHLUSSENDLICH

MENSCHEN HELFEN MENSCHEN!

und es heißt ja auch:
Durch’s Reden kuman d’Leit zsaum!!!!

MITREDEN,

MITMACHEN,

MITGESTALTEN

Offener, ehrlicher, wertschätzender UMGANG,

mit

RESPEKT, TOLERANZ, VERSTÄNDNIS

LG
das Herzal TEAM
ein Herz für Steyr

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